Die aleo solar AG - Mit Fantasie auf Kurs gehen

2001 gründet Jakobus Smit zusammen mit Partnern aleo solar. Der Ökonom gewinnt insgesamt 32 Kommanditisten und baut die modernste Produktion für Fotovoltaikanlagen in Brandenburg auf. Smit setzt auf höchste Qualität unter dem Markennamen aleo. Bestnoten der Stiftung Warentest folgen. Mit der HANNOVER Finanz Gruppe als Partner erhält das Unternehmen 2006 eine neue Struktur und geht an die Börse. Ein rasantes Wachstum ist das Ergebnis.

Heute gehört das Unternehmen zur Robert Bosch GmbH und produziert bei einem Jahresumsatz von rund 350 Millionen Euro mit seinen 700 Mitarbeitern jährlich über eine halbe Million Solarmodule für Fotovoltaikanlagen in der ganzen Welt.

Beteiligung und Erfolg

Mit Unterstützung der HANNOVER Finanz Gruppe kann die aleo solar AG ihre Gesellschafterstruktur vereinfachen, die Kommanditisten ablösen und so die Voraussetzung für den erfolgreichen Börsengang schaffen. Die Partnerschaft ermöglicht den Aufbau eines internationalen Unternehmens. Im Beteiligungszeitraum kann die aleo solar AG:

  • den erfolgreichen Börsengang realisieren,
  • modernste Produktionsstätten in Deutschland und Spanien aufbauen sowie weitere Vertriebsgesellschaften in Italien, Spanien und den USA gründen,
  • Mitarbeiterzahl und Umsatz fast vervierfachen.

Die Partnerschaft

Mit der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes im Jahr 2000 wird die Stromerzeugung aus Sonnenenergie wirtschaftlich interessant. Gemeinsam mit seinem langjährigen Geschäftspartner Marius Eriksen gründet Jakobus Smit 2001 ein Unternehmen zur Herstellung von Solarmodulen für Aufdachanlagen. 32 Kommanditisten beteiligen sich und 2002 beginnt die Produktion. Solarmodule der Marke aleo genießen von Anfang an hohes Ansehen. Das Unternehmen realisiert bereits 2003 Gewinne; die gewählte Rechtsform der GmbH & Co. KG erweist sich jetzt aber als ungünstig. Die Gesellschafter müssten Steuern zahlen, auch wenn sie keine Einnahmen haben. Daher streben zwei Drittel der Kommanditisten den Ausstieg an. Die anderen wollen das Unternehmen vorantreiben. Das führt zu Entscheidungsblockaden. In der HANNOVER Finanz findet aleo solar einen Partner, der bereit ist, die 67 Prozent der Anteile zu übernehmen. Das Management beteiligt sich an der neuen, von HANNOVER Finanz eingerichteten Kaufgesellschaft, die 52 Prozent des Kapitals hält. HANNOVER Finanz verzichtet bewusst auf die Mehrheit und stärkt die Entscheidungsgewalt des Managements. 2006 geht das Unternehmen an die Börse, expandiert ins europäische Ausland und sichert sich eine Beteiligung an der zukunftsweisenden Dünnschichttechnologie.

Der Unternehmer zieht Bilanz

Jakobus Smit: "Bemerkenswert finden wir, dass die HANNOVER Finanz eigentlich kein Geld in die Gesellschaft hineingegeben, sondern ein Problem gelöst hat, was letztendlich für den Erfolg unseres Unternehmens ein wichtiger Meilenstein gewesen ist. Nur durch das Aufräumen der Gesellschafterstrukturen und das Vereinfachen der Entscheidungswege ist der Börsengang und das weitere Wachstum möglich gewesen. Für uns ist es ein Kompliment an unsere unternehmerische Arbeit, dass wir Teil der Robert Bosch GmbH werden konnten."